Heringsessen 2012 der FW-Laubach
Laubach-Gonterskirchen (-). Über 60 Gäste erfreuten sich kürzlich im Sportlerheim Gonterskirchen am Fischbüffet während des traditionellen Heringsessens des Stadtverbandes der Freien Wähler. Vorsitzender Artur Niesner hatte die Mitglieder, deren Familien und Freunde herzlich begrüßt und den Gastgebern aus Gonterskirchen für die erneute Ausrichtung gedankt. Die Freien Wähler aus dem Horloffdorf hatten den Raum liebevoll dekoriert, sich um kulinarische Angebote auch für Nicht-Fischesser und den Getränkeservice gekümmert. Niesner begrüßte Ortsvorsteher Ralf Gottwals und – zu späterer Stunde – auch Bürgermeister Peter Klug unter den Besuchern. Die freien Wähler freuten sich über die bisher größte Zahl der Gäste der Traditionsveranstaltung, die aus allen Laubacher Ortsteilen zusammen gekommen waren, um sich kurz nach dem Jahreswechsel in netter Runde auszutauschen.
Heinz Galonska, der einige Jahrzehnte auf Stadtebene politisch für die Freien Wähler in Führungsfunktionen ehrenamtlich aktiv war, ergriff das Wort für einige politische Aussagen und Ausblicke. Im Mittelpunkt stand dabei seine Kritik an der Rede des hessischen Finanzministers Schäfer (CDU) kürzlich beim Neujahrsempfang der örtlichen Christdemokraten. Schäfers Aufforderung, die Kommunen sollten einfach ihre Bürger finanziell stärker belasten, empfinde er als Hohn. Das Land möge auf den irrsinnigen Bau eines am Ende 400 Millionen Euro teuren Flughafens Kassel-Calden verzichten, den keine Fluggesellschaft brauche oder wolle, und statt dessen jeder der gut 400 hessischen Kommunen besser eine dringend benötigte Million Euro zukommen lassen, um Schulden zu tilgen oder dringend nötige Aufgaben vor Ort zu erledigen. Ähnlich verhalte es sich mit der geplanten Anmietung einer 6000 Quadratmeter großen Vertretung des Landes Hessen in Brüssel für 60 (!) Beamte, die jährlich fast drei Million Euro Mietkosten verursache.



